FREIE PLÄTZE: Platzvergabe für August 2019 läuft
Ihre Kindertagespflege im Düsseldorfer-Norden

Pädagogisches Konzept

Die vier Säulen meiner Pädagogik bieten den Kindern ein Fundament für ihre Entwicklung. Freispiel und gezielte Angebote, Sprachförderung, Bewegungserziehung und Sinneswahrnehmung fördern das Experimentieren, Erforschen, Erfahren und somit auch das Lernen des Kindes. Ob alleine oder in einer kleinen Untergruppe lernen die Kinder durch mehrfaches Wiederholen. Im Gehirn entstehen immer mehr Zusammenhänge. Durch diese positive Erfahrung werden die Kinder in ihrer Ich- und Selbstkompetenz gestärkt und in ihrer intrinsischen Entwicklung gefördert. Für mich gilt deshalb, sich an den Stärken des Kindes zu orientieren und darüber auch bei Bedarf entwicklungsunterstützende Angebote aufzubauen.
Vier Mal in der Woche werden unter anderem schwerpunktmäßigen gezielten Inhalte aus den „vier Säulen der Pädagogik“ angeboten.

Erste Säule – Freispiel nach dem Situationsorientierten Ansatz

Ich arbeite nach dem Situationsorientierten Ansatz (Überwiegend nach Armin Krenz). Das Freispiel steht bei uns im Vordergrund. Freispiel ist eine Zeit, in der das Kind die Möglichkeit hat, sein Spielen frei zu entwickeln und zu gestalten.
Unter Freispielbereiche verstehen wir verschiedene Spielteppiche und Spielecken, in denen die Kinder spielen, experimentieren und lernen können. Freispielbereiche können jederzeit auch verändert werden. Die Veränderung ist abhängig von der Entwicklung, dem Bedürfnis und der Situation des Kindes.

Neben dem Freispiel finden gezielte Angebote für die Kinder statt. Grundlage für gezielte Angebote sind systematische Entwicklungsbeobachtungen und die Situation des Kindes. Anhand der Beobachtungen kann ich feststellen, wo Interessen, Stärken aber auch Förderbedarf besteht. Es wird eine Zielsetzung festgelegt und ein Angebot entwickelt. Ich orientiere mich in erster Linie an den Stärken des Kindes.
Bei den Angeboten sowie im Freispiel lernen die Kinder ganzheitlich. Ich nenne diese Zeit deshalb ALF, AngebotLernenFreispiel.Die ALF-Zeit läuft wie ein roter Faden durch unseren Tagesablauf.    

Zweite Säule – Bewegungserziehung

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bewegung; so ist die Kindertagespflege auf die kindgerechte Bewegungsfreude ausgerichtet. Bewegungsabläufe sind Voraussetzung für viele motorische Handlungen, die uns das ganze Leben begleiten und von uns gefordert werden. Ich gebe den Kindern in den ersten Lebensjahren die Möglichkeit Bewegung zu erfahren. Durch alltägliche Situationen, gezielte Bewegungsbaustellen, angeleitete Bewegungsaktionen oder bereitgestelltes kostenfreies Material (wie große Kartons, Papierrollen, Naturmaterialien…) werden die Kinder angeregt, Bewegungsabläufe der Grob- und Feinmotorik zu erlernen, zu probieren, zu koordinieren oder zu vertiefen und neue Schätze der Bewegung kennenzulernen.

   

Dritte Säule – Sprachförderung

Sprachförderung gestaltet unseren Alltag. Ob durch tägliches Kommunizieren,
Finger- und Singspiele, Reime oder Bilderbuchbetrachtungen – die Sprache begleitet uns jederzeit. Die Interaktion sowie eine breit angelegte sprachförderliche Gestaltung des kindlichen Alltags stehen dabei im Vordergrund.
 

Zur Dokumentation und Beobachtung der Sprache arbeite ich mit den Unterlagen der Entwicklungsschnecke

Vierte Säule – Förderung der Sinneswahrnehmung

Die Sinne ermöglichen es, unsere Umwelt wahrzunehmen, sie zu begreifen und zu verstehen und uns in ihr zurecht zu finden.
Darum biete ich den Kindern Materialien für die visuelle (sehen), auditive (hören) oder die taktile (fühlen/Wahrnehmung über die Haut) Wahrnehmung an.
Dazu nutze ich folgende Materialien:
Visuell:
Malfarben, Sand, Knete, Erde, Laub usw.
Auditiv:
Instrumente, große Steine, Rasseln usw.
Taktil:
Malfarben, die ausschließlich nur mit den Händen oder den Füßen benutzt werden,
Sand, Knete, Naturmaterialien, Wasser, Matsche usw.